Stadthaus bauen in Dabendorf

Bautagebuch Teil 2

Wir bauen ein Massivhaus – das  Town & Country Stadthaus  Flair 124 in Zossen OT Dabendorf

Wir, das sind Patrycja P.  und Sebastian T.  sowie unser „Baddy“

Im Bautagebuch Teil 1 habe ich geschildert, warum wir uns für die eigenen 4 Wände entschieden haben, wie  die Suche nach dem passenden Grundstück und dem richtigen Bauunternehmen war.

Ein Haus zu bauen ist Vertrauenssache für Bauherren und Bauunternehmen gleichermaßen

Zuverlässigkeit, Professionalität, Qualität und Kompetenz sollten an erster Stelle stehen. Ist es auch  immer so?  Wer kann diese Frage besser beantworten als die Bauherren selbst? Wir haben recherchiert und uns daran orientiert, in dem wir viele Berichte über Richtfeste, Erfahrungen und Feedbacks von Bauherren im Internet gelesen haben. Ein Beispiel v. Oktober 2018:  „Wir haben uns im letzten Jahr entschieden zu Bauen. Bei der Suche nach der richtigen Hausbaufirma war uns Qualität und Massivhaus sehr wichtig. Im Bekanntenkreis haben wir bisher viel gutes über Town und County gehört und wir fanden es auch toll, dass man bereits auf der Homepage den Preis für jedes Haus erkennen kann.“ Ich denke, es  war die richtige Entscheidung mit Town & Country Haus und der ZET Bauträgergesellschaft zu bauen.

Bodenplatte vorbereiten

Erdarbeiten

Zuerst wurde mit dem Bagger das Erdreich für die Bodenplatte ausgehoben

Stunden später war ein Riesenberg Muttererde auf unserem Grundstück.  Die Muttererde werden wir später für die Außenanlagen verwenden. Hier auf den dem Foto die Rüttelplatte. Eine kleine Maschine mit sehr viel Kraft, die auch benötigt wird. Um einen festen Untergrund zu erhalten wurden Tonnen von Kies Schicht für Schicht aufgefüllt und immer wieder mit dieser „Rüttelplatte“ verdichtet. Für die Bauarbeiter eine sehr schwere und lautstarke Arbeit, trotz Ohrenschutz.

Auf der Kiesschicht wurden dann die Dämmungsplatten mit einer speziellen Folie abgedeckt und alle Lehrrohre für die Anschlüsse verlegt. Alles plangenau, die Bauleute von ZET arbeiten sehr fleißig und umsichtig!

Bewehrungsmatten für die Bodenplatte
Bodenplatte gießen

Auf dem Foto gut zu sehen, die Bewehrungsmatten für die Bodenplatte. Die Bewehrungsmatten werden genau nach Bauplan verlegt. Es gibt zwei Baupläne, für die erste und zweite Verlegung. Die Bewehrungsmatten sind Baudrahtgitter die den Beton stärken. Sie müssen nach allen Seiten drei Zentimeter Luft haben – dafür gibt es entsprechende Kunststoffprofile. Wir haben uns schlau gemacht und wissen jetzt, als Fundament für ein Haus ist eine Bodenplatte besonderen Anforderungen ausgesetzt. Es ist die tragende Konstruktion. Sie leitet entstehende Kräfte ins Erdreich, wodurch der Bau stabilisiert wird. Statiker berechnen je nach Haustyp die Belastungen und die sich daraus ergebenden baulichen Spezifikationen und Pläne. Jedes Fundament wird gegen Bodenfrost mit einer Frostschürze gesichert. Mit einem kleinen Bagger wird ein rund 80 Zentimeter tiefer und etwa 40 Zentimeter breiter Graben rund um die Sauberkeitsschicht ausgehoben. In diesem Graben kommt das Erdungsband für Wasser und Strom hinein und wird hinterher mit Beton ausgefüllt. Zum Schluss werden die Schalungselemente noch einmal mit der Wasserwaage exakt ausgemessen und überprüft. Erst wenn alles haargenau stimmt wird der Beton gegossen. Sofort nach dem Gießen wird der Beton mit einem Elektrorüttler verdichtet und danach ganz gleichmäßig und glatt abgezogen. Das ist sehr wichtig und erfordert sorgfältiges Vorgehen. Nach dem Gießen muss  die Betonplatte aushärten. Sie  wird  witterungsbedingt  durch eine Folie bzw. Bauplane geschützt. Die Folie verhindert ein zu schnelles Abtrocknen. Bei zu großer Hitze, was bei uns Ende 2020 nicht der Fall war, hätte das Fundament ein wenig gewässert werden müssen.

Hier die fertige Bodenplatte, sie muss im Anschluss noch abgedeckt werden. Gut zu sehen, dass die Bodenplatte hoch „rausgebaut“ wurde, die beste Voraussetzung für unser Haus!  Jetzt heißt es warten bis das Winterwetter vorbei ist und die ZET mit den Maurerarbeiten beginnen kann.

Außenwände werden gebaut
Maurerarbeiten im Erdgeschoss

8. Kalenderwoche, in dieser Woche wurden die Außenwände vom Erdgeschoss gemauert.

Alles ist vorbereitet,  die Anschlüsse für Bauwasser und Baustrom liegen an, die Steine sind richtig platziert. Das Wettervorsagen „sehen“ gut aus, so dass am 22.02. 2021 endlich die Maurerarbeiten erfolgen können. Die erste Schicht wird auf Mauermörtel gelegt. Diese Schicht muss ganz exakt in Waage sein, da die weiteren Schichten nur noch geklebt werden. Wie auf dem Foto zu sehen ist, wurden zunächst die Ecken gesetzt. Man musste hierfür den niedrigsten Punkt der Bodenplatte finden, ein Schnurgerüst aufstellen und die Diagonalen messen. Die Bauleute von der ZET Bauträgergesellschaft verwendeten für den Bau unseres Hauses Porenbetonsteine, umgangssprachlich auch Gasbetonsteine genannt. Der Porenbetonstein ist außerordentlich umweltschonend, da er aus Quarz, Sand und Wasser besteht. Außerdem weist der Porenbetonstein eine hervorragende Wärmedämmfähigkeit auf. Folglich kann beim Bau des Fertighauses mit weniger Dämmmaterial gearbeitet und die Wandstärke verringert werden, ohne dass Wärme im Haus verloren geht.

Ein kräftiges Zwischenlob!

Das Gerüst steht, die Außenwände im Erdgeschoß sind fast fertig und auch die Innenwände stehen, so dass demnächst die Ringanker angebracht werden. Jetzt bekommt man ein echtes Gefühl für die Raumaufteilung im Erdgeschoss.

Außenwände im Erdgeschoß sind fast fertig und auch die Innenwände stehen
Rohbau eingerüstet

Der gesamte Bauablauf, die Arbeiten und die stete Sauberkeit auf der Baustelle sind schon beeindruckend!

Nach zwei Wochen war der Rohbau fast fertig

Das Erdgeschoss wurde in der 8. Kalenderwoche komplett gemauert, in der 9. Woche wurde die Zwischendecke eingezogen und im Anschluss haben die Handwerker mit den Mauerarbeiten im Obergeschoss begonnen. Erfreut nehmen wir alle Baufortschritte wahr.

Nachdem die ZET Bauträgergesellschaft vor ein paar Tagen das Obergeschoss fachgerecht gemauert hat, ist der Rohbau fast abgeschlossen. Anschließend hat die Dachdeckerfirma Menz mit einem Riesenkran den Dachstuhl errichtet. Jetzt sieht man es richtig. Alles passt ineinander! Die Dachbalken verleihen dem ganzen Haus eine ganz andere Dimension. Alles wird gradgenau vermessen. Dann ist es geschafft, der Rohbau ist beendet und das Dachgebälk errichtet. Die Zimmerleute haben das sehr gut hinbekommen. Das Richtfest könnte planmäßig stattfinden, wegen Corona haben wir darauf verzichtet.

Mit Freude stellen wir fest, was auf unserem Grundstück entstanden ist und das innerhalb von noch nicht einmal zwei Monaten. Unser Hausbau nimmt immer konkretere Züge an. An dieser Stelle ein großes Lob an die Maurer unserer Baufirma Zobel & Co. Sie haben sehr fleißig, schnell und sauber gearbeitet.

Hausansicht von hinten

Unser Haus von hinten

Hausansicht von vorn

Unser Haus von vorn

Nachdem der Rohbau fertig und innen alles geputzt ist bekommt man ein echtes Gefühl für die Raumaufteilung.

Beim nächsten Mal berichte ich, wie es mit dem Innenausbau weiter geht!

Unsere Musterhäuser sind für Besichtigungen und Beratungen für Sie geöffnet.

Unsere Musterhäuser sind für Besichtigungen und Beratungen für Sie geöffnet.

Aus aktuellem Anlass bitten wir zur Vermeidung von Kontakt zwischen Personen aus unterschiedlichen Haushalten um eine Terminvereinbarung.

Vielen Dank.

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